Der Hilfseinsatz des
für die Opfer der
unterstützt durch die Südafrikanische Hilfsorganisation des Malteserordens, die





Medizinische Hilfe: ECOM hat ein Feldkrankenhaus / Dispensarium errichtet, um einigen Tausenden betroffenen Menschen medizinische Unterstützung zu bieten. Sie ergänzen die dortigen Einrichtungen und arbeiten in engem Kontakt mit dem Krankenhaus in Chibuto.
Gesundheitserziehung: ECOM legt großen Wert auf Krankheitsvorsorge und unterrichtet die Menschen wie man Risiken, besonders von Infektionskrankheiten, wie Malaria, Cholera und AIDS, umgehen kann.
Wasseraufbereitung: Das Österreichische Bundesheer hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Menschen in der Umgebung von Chibuto mit Trinkwasser zu versorgen. Bis zum 30. März 2000 hatten sie mehr als eine Million Liter Wasser erzeugt. Da sie Chibuto Mitte April verlassen haben, war es eine dringende Notwendigkeit ihre Arbeit zu ersetzen. ECOM plant ein Wasserbohrloch, um die Menschen davon abzuhalten, wieder verschmutztes Wasser zu sich zu nehmen und damit zu erkranken.
Schule: ECOM befand es notwendig, daß die Kinder des Camps eine schulische Weiterbildung erhalten, nicht nur um keine dummen Gedanken aufkommen zu lassen, sondern auch um die Nachteile einer unterbrochenen Schulbildung zu umgehen. Das Österreichische Bundesheer hat eine Buschschule errichtet. ECOM bemüht sich um die Organisation und die Lehrmittel. Unter den Überschwemmungsopfern befinden sich Lehrer der Umgebung, die sich bereit erklärten, den Unterricht abzuhalten.
Als die Südafrikanische Hilfsorganisation des Malteserordens wurde Brotherhood of Blessed Gérard um Unterstützung bei den ECOM-Aktivitäten gebeten. Es war uns eine Freude, sie mit einem unserer allradbetriebenen Notfallfahrzeuge, sowie großen Zelten, Feldbetten, Tischen, Stühlen, Medizinbehältern und Verwaltungsmaterial für ihr Feldkrankenhaus auszustatten.

Die Übergabe des Notfallfahrzeugs an den Teamleiter Karsten Eigenbrod in Mandeni, Südafrika.

Ankunft am Flughafen in Maputo mit Zelten, Feldbetten, Tischen, Stühlen, Medizinbehältern und Verwaltungsmaterial

Umladen der Hilfsgüter in ein UN-Flugzeug

Der Teamchef in Chibuto, Krankenpfleger und Rettungsassistent Stefan Simon

Karsten Eigenbrod und Pater Gerhard kurz vor dem Abflug nach Chibuto

Ausladen auf der Landebahn in Chibuto

Ein Lastwagen des Österreichischen Bundesheeres transportierte die Hilfsgüter zum Camp

ECOM Arzt Dr. Klaus Biermann und ECOM Krankenschwester Teresa Lleo-Alama mit dem BBG Notfallfahrzeug im Basiscamp des Österreichischen Bundesheeres bei der Landebahn in Chibuto

Das BBG Notfallfahrzeug beim Auftanken im Basiscamp des Österreichischen Bundesheeres

Der Limpopofluß hatte sich in einen großen See verwandelt

Überschwemmungsopfer fanden Zuflucht in Zelten

ungenutzten Gebäuden einer ehemaligen Farm

oder auch nur im Schatten der Bäume.

Das Österreichische Bundesheer übernahm die Wasseraufbereitung

ECOM übernahm dieses Busch-Hospital im Flüchtlingslager von Chibuto

die „Notaufnahme“


die „Intensivstation“

Dr. Klaus Biermann
im „Behandlungsraum“

die „Krankenzimmer“

Das ECOM-Team in Chibuto: Krankenpfleger und Rettungsassistent Stefan Simon (Deutschland), Krankenschwester Teresa Lleo-Alama (Spanien) und Dr. Klaus Biermann (Deutschland)
11.03.2000: Chibuto, 160 km nördlich der Hauptstadt Maputo bringt zehn Tausende von den Überschwemmungen betroffene Menschen unter und wird außerdem als Basis zum Auftanken der Hilfs-Hubschrauber genützt.
02.03.2000: Die Städte Chokwe, Xai-Xai und Chibuto, nördlich von Maputo sind von heftigen Überschwemmungen betroffen
22.02.2000: In der Umgebung von Chibuto droht die Regierung, die Menschen, die sich weigern ihre Häuser und Farmen zu verlassen, mit Gewalt zu vertreiben. Viele wollen ihre Viehzucht, die größte Einnahmequelle in dieser Umgebung, nicht zurücklassen.
Dalles News berichtete am 19.03.2000: Chibuto, Mosambik: „Trotz den weltweiten Bemühungen, die Überschwemmungsopfern in Mosambik mit Nahrungsmitteln zu versorgen, müssen Tausende von Menschen hungern“, erklärten Hilfsarbeiter am Samstag. Es wird geschätzt, daß 360.000 Menschen, die von den bisher schlimmsten Überschwemmungen im südöstlichen Afrika gezwungen wurden, ihr Hab und Gut zu verlassen, in Hilfscamps im zentralen und südlichen Mosambik untergebracht sind.
„Feed the children“ berichtete am 18.03.2000:
"Chibuto Camp, 100 km nördlich von Maputo. Das Wasser im Hintergrund mißt über 2m Tiefe und bedeckt ehemaliges Ackerland."
berichtete am 28.02.2000: Die letzten Überschwemmungen betrafen Chokwe in der Nacht und zwangen viele Einwohner der Stadt auf ihre Hausdächer, bzw. Bäume, wo sie auf Hilfe warten. Das Wasser, das mit rapider Geschwindigkeit durch das bereits überflutete Limpopo-Tal fließt, überschwemmte die Umgebung von Chibuto am Sonntag.
Die Brotherhood of Blessed Gérard ist stolz darauf, daß wir direkt und wirksam an diesem Brennpunkt der Not helfen konnten und auf diese Weise ein neues Projekt begonnen haben:
Wir planen Ausrüstung und Hilfsgüter jederzeit abrufbar in Mandeni vorzuhalten, um in Zukunft sofort unmittelbar und noch wirksamer helfen zu können, falls im Südlichen Afrika wieder ein Katastrophenfall eintritt.
Die Akutphase der Hilfsarbeit des ECOM in Mosambik ist nun beendet, aber ECOM zieht sich nicht einfach zurück. Ein Langzeitprogramm für Gesundheitserziehung und Medizinische Hilfe ist geplant.
Katastropheneinsatz der Brotherhood of Blessed Gérard in Mosambik
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